Prof. Dr. Erhard Lüthi gibt einen Überblick zu Vergütungsmodellen und welchen Einfluss Motivationskomponente haben können.

Beim Erreichen von Unternehmenszielen können Vergütungssysteme unterstützend wirken. Ein Vergütungsmodell ab Stange gibt es nicht. Dafür sind die Unternehmensbedürfnisse und -ziele zu unterschiedlich. Die Branche, die Betriebsstruktur genauso wie die eigene Wettbewerbsfähigkeit spielen bei der Wahl eines Vergütungssystems eine entscheidende Rolle.

Herr Prof. Dr. Erhard Lüthi (Institut Personal Management – FHNW) erläuterte in seinem Refe-rat die zentralen Aspekte zur Definition eines Modells, mit dem die richtigen Anreize geschaffen werden können. Geldzahlungen mögen das schnellst gefundene aber nicht immer optimalste Ver-gütungsmodell sein. So können sich Lob oder vom Chef bezahlte Pizzen unter Umständen länger-fristig positiver auf die Leistungserbringung auswirken (Studie Dan Ariely).

Im Anschluss an das Referat tauschten sich die rund 30 Eventteilnehmer in Kleingruppen über Vor- und Nachteile zu Vergütungssystemen aus. Diskutiert wurden u.a. eine breite Palette von Fringe Benefits bis hin zum Trend, dass Freizeit in Form von Teilzeit ein grösseres Bedürfnis zu sein scheint, als rein finanzielle Anreize. Das Plenum sah die Herausforderungen im Umgang mit Benefits darin, dass diese von den Mitarbeitenden als selbstverständlich erachtet werden.