Diskussion in Kleingruppen: Was machen wir bereits gut bei der Personalentwicklung, wo können wir uns noch verbessern, um auch in Zukunft attraktiv für Fachkräfte zu sein?

Der zweite Branchenevent des Jahres wagte einen Ausblick und widmete sich dem «Arbeitsplatz der Zukunft». Dem Qualitätslabels Holzbau Plus entsprechend, den Menschen ins Zentrum zu stellen, waren zum ersten Mal auch Mitarbeitende dazu eingeladen, am Anlass beizuwohnen. Der Einladung folgten insgesamt 65 Teilnehmende, darunter ausgebildete Zimmerleute, Mitarbeitenden aus der Administration sowie ein Lernender.

Zwei Gastreferenten lieferten den theoretischen Rahmen des Abends. Dies war zum einen Prof. Dr. Martina Zölch der Fachhochschule Nordwestschweiz und Mitglied des Fachbeirates Holzbau Plus. Sie fokussierte in ihrem Inputreferat auf die heutigen Qualitätsmerkmale der Branche und welche Bedeutung diese für die Zufriedenheit und die Motivation der Mitarbeitenden haben. Zum anderen umriss Hans Rupli, Zentralpräsident von Holzbau Schweiz, im zweiten Inputreferat des Abends die veränderten Rahmenbedingungen, die auf den Werkplatz Schweiz und somit auf den Holzbau einwirken. Er leitete daraus mögliche Thesen ab, wie sich der Arbeitsplatz der Zukunft verändern könnte bzw. welche Konsequenzen sich daraus für den Holzbau ergeben.

Die Teilnehmenden hatten zwischen den Referaten immer wieder Gelegenheit dazu, in Kleingruppen verschiedene Fragen zu erörtern. Zum Beispiel welche Anforderungen des GAV-Holzbau bereits sehr gut in den Betrieben umgesetzt werden. Oder auch, welche Herausforderungen es zu meistern gilt, um auch künftig den Anforderungen der Kunden und Mitarbeitenden gerecht zu werden. Begriffe, die die Diskussionen dominierten waren Spezialisierung, Kooperationen und Flexibilität. Letztgenanntes sowohl bei den Anstellungsbedingungen (z. Bps. Teilzeitmodelle) als auch auf Ebene der Auftragsabwicklung.

Beim abschliessenden Abendessen wurden die angeregten Gespräche fortgeführt. Der Branchenevent fand in der Gersag, Emmenbrücke statt. Begleitet wurden der Anlass sowie die Gruppendiskussionen von Maya von Dach-Bütler der Konsens AG.