Lerneffekt: Die Teilnehmenden ertappen sich selbst, bei klassischen Überlegungsfehlern.

Der Branchenevent vom Mai 2016 stand im Zeichen des «kontinuierlichen Verbesserungsprozess», auch bekannt unter der Abkürzung KVP. Als Gastreferent führte Christian Muster der SAQ Qualicon in das Thema ein und erläuterte in seinem Inputreferat unter anderem die Voraussetzungen, welche geschaffen werden müssen, damit ein Betrieb erfolgreich einen KVP bei sich etablieren kann. «Basis einer jeden Verbesserung ist das Bewusstsein darüber, dass Fehler nun mal einfach passieren und sie als solches nichts Schlechtes sind. Vielmehr bergen sie überhaupt erst die Chance für eine Verbesserung in sich. Eine gelebte Fehlerkultur ist daher zentral», so Christian Muster zu den anwesenden Holzbau Plus Betrieben. Systematische Prozesse sowie Methoden, wie bei Fehlermeldungen verfahren wird, helfen weiter dabei, eine kontinuierliche Verbesserung voranzutreiben.


Eine der häufigsten Methoden beim KVP, die sogenannte Kurzmoderation, konnten die 20 Teilnehmenden im darauffolgenden Workshop sogleich einmal selbst anwenden. In vier Kleingruppen behandelten sie je ein Problemszenario und bearbeiteten dieses anhand der in der Methode angewandten fünf Schritte: Problem erkennen, Auswirkungen eruieren, Ursachen begreifen, Ziel festlegen, Lösungen erarbeiten und Massnahmen bestimmen. Beim abschliessenden Abendessen wurden die angeregten Gespräche fortgeführt.

Der Branchenevent fand wie die letzten Male im Hotel Radisson Blue in Luzern statt.